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Tipps fürs sichere Baden

Tipps fürs sichere Baden
Es gibt einiges zu beachten, wenn man in Flüssen oder Seen schwimmen will. FOTO: DRK-Wasserwacht Nordrhein.
Niederrhein. Die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes hat für den Sommer Tipps zusammengetragen, mit denen Schwimmen in Flüssen oder Seen richtig Spaß macht – und nicht gefährlich wird. Von Alexander Ruth

Endlich Sommer! Wenn die Sonne vom Himmel strahlt und die Temperaturen die 25-Grad-Marke überschreiten, heißt es für viele: Ab ans Wasser! Doch leider kommt es immer wieder auch zu Badeunfällen.

„Seen und Flüsse ohne Badeaufsicht sowie Kanäle können sehr gefährlich sein, auch wenn sie auf den ersten Blick ruhig und sicher aussehen“, erklärt Ralf Schröder, Landesleiter der DRK-Wasserwacht Nordrhein. Im vergangenen Sommer kamen über 55 Menschen in den Gewässern von NRW ums Leben.

Mit diesen Tipps wird der Badeausflug zu einem sicheren Vergnügen:

- Nur an Stränden oder Seen baden, die zum Beispiel durch Wachstationen des DRK gesichert sind. So kann bei Notfällen schnell Hilfe geleistet werden.

- Nicht in unbekannte Gewässer springen, da man nicht einschätzen kann, wie tief und sauber das Wasser ist.

- Der Körper sollte sich langsam an die Wassertemperatur gewöhnen. Um den Kreislauf bei großer Hitze nicht zu stark zu belasten, lieber langsam ins Wasser gehen.

- Wer mit vollem Magen ins Wasser geht, ist, schneller erschöpft, weil der Körper mit der Verdauung beschäftigt ist. Auch Schwimmen mit leerem Magen ist nicht empfehlenswert. Hunger in Kombination mit anstrengenden Leistungen kann einen Zuckerschock auslösen. Vor dem Badespaß etwas Leichtes essen.

- Alkohol macht leichtsinnig und lässt den Körper schneller auskühlen. Vor dem Baden auf Bier und Co. verzichten.

- Immer mindestens zu zweit ins Wasser gehen und nicht zu weit hinausschwimmen, damit man im Falle eines Krampfes schnell wieder den Boden unter den Füßen gewinnt.

- Rippströmungen sind eine Gefahr an vielen Stränden. Ein unsichtbarer Sog zieht Badende ins offene Gewässer hinaus. Man kann diesen Strömungen entgehen, indem man parallel zum Strand schwimmt.

- Nicht gegen eine Strömung anschwimmen. Das ist schon nach kurzer Zeit sehr anstrengend. Besser sich auf den Rücken legen und treiben lassen bis man das Ufer erreicht oder Hilfe kommt.

- Falls man in einen Strudel gerät und nach unten gezogen wird, versuchen am Grund des Wirbels seitlich wegzutauchen.

- Kinder sollten nie unbeaufsichtigt im Wasser spielen. Auch nicht an flachen Stellen. Aufblasbare Schwimmhilfen und Luftmatratzen bieten keinen Schutz vor Ertrinken.

(Report Anzeigenblatt)