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Tipps für einen gesunden Büro-Alltag

Tipps für einen gesunden Büro-Alltag
Wenn der Rücken schmerzt, kann man auf der Arbeit mit einigen Übungen dagegen wirken. FOTO: Barmenia
Meerbusch. Mit ein paar Tipps kann man sich auch am Arbeitsplatz vor Müdigkeit, Kopf- und Rückenschmerzen sowie Erkältungen schützen. Von Alexander Ruth

Konzentration auf der Arbeit ist wichtig, um Aufgaben gewissenhaft und zügig erledigen zu können. Aber mangelnde Bewegung sowie zu wenig frische Luft können die Aufmerksamkeit einschränken und sogar krank machen. Wer im Job viel organisieren oder kreative Ideen entwickeln muss, braucht einen fitten Kopf. Eine schlechte Haltung führt zu fehlender Motivation, Müdigkeit und Kopfschmerzen und auf Dauer auch zu Rückenschmerzen, Übergewicht und sogar Krankheiten wie Diabetes. Mit ein paar Tipps lässt sich dem jedoch entgegenwirken.

Viele Arbeitnehmer sitzen fünf Tage in der Woche acht Stunden am Schreibtisch. Häufig kommt da die Bewegung zu kurz, aber diese lässt sich in den meisten Fällen einfach in den Arbeitsalltag integrieren. „Verspannungen und Rückenschmerzen lassen sich vorbeugen, indem der Arbeitnehmer öfter mal die Treppe nimmt oder zwischendurch aufsteht und sich ausgiebig streckt“, erklärt Klaus Woschei, Bereichsdirektor der Barmenia Versicherungen Düsseldorf. Eine weitere Möglichkeit ist es Telefonate oder Meetings im Stehen durchzuführen. Nicht selten bringt so ein Perspektivwechsel auch neue Ideen mit sich.

Immer mehr Unternehmen stellen ihren Mitarbeitern inzwischen auch höhenverstellbare Schreibtische zur Verfügung. Das Arbeiten im Stehen entlastet nicht nur den Rücken, sondern sorgt auch für mehr Energie. Wer nicht stehend arbeiten kann, sollte auf das richtige Sitzen achten. Dafür müssen der Nacken gerade gehalten und die Schultern nach hinten gerollt werden. Wer dann noch das Becken leicht nach vorne kippt und die Oberschenkel waagerecht hält, hat eine gesunde Haltung.

Vor Verspannungen schützen auch kurze Übungen zwischendurch. Dafür an die Stuhlkante rücken, aufrichten und die Schultern kreisen. Die Schultern und Nackenpartie werden wieder mobilisiert. Gegen einen verspannten Rücken das linke Bein über das andere schlagen, mit der rechten Hand das Knie heranziehen und den Oberkörper nach links drehen. Um den unteren Rücken zu entlasten, können die Ellbogen auf die Knie abgestützt werden. Dann den Rücken und Kopf nach vorne hängen lassen. Die Übungen mehrmals am Tag wiederholen.

Doch auch vor der Arbeit und in der Pause lässt sich mehr Bewegung einbauen. „Wer öfter mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt oder eine Haltestelle früher aussteigt, tankt bereits vor der Arbeit viel Sauerstoff“, sagt Woschei. In der Pause kann ein kleiner Spaziergang den Kopf frei machen und vor dem Mittagstief schützen. Auf frische Luft sollte auch im Büro geachtet werden: Je mehr Mitarbeiter zusammen sitzen, desto öfter sollte gelüftet werden. So lassen sich Müdigkeit, Kopfschmerzen und sogar Erkältungen vorbeugen. Wer gesund ist, arbeitet auch motivierter.

(Report Anzeigenblatt)