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Ausgerechnet Hofmann

Ausgerechnet Hofmann
Jonas Hofmann ballte die Faust. Sein Treffer bereitete den Weg in die zweite Runde des DFB-Pokals. FOTO: Getty Images
Mönchengladbach. Es war ein hartes Stück Arbeit, am Ende aber glückte der Einzug in die zweite Runde des DFB-Pokals. Wie in der Vorbereitung allerdings hat die Fohlenelf noch Verbesserungspotenzial im letzten Drittel. Von David Friederichs

Jonas Hofmann hatte sich in der Vorbereitung nicht gerade als Vollstrecker ausgezeichnet. Gleich mehrfach hatte de 25-jährige gute Möglichkeiten ausgelassen. Vielleicht auch deswegen gehörte er in Essen nicht zur Startformation. Als Dieter Hecking ihn in der 66. Minute für Denis Zakaria aufs Feld brachte, lag die Fohlen elf mit 0:1 beim Regionalligisten zurück. Zwar war der VfL die klar spielbestimmende Mannschaft, vor dem Tor aber fehlte die letzte Entschlossenheit. Dass ausgerechnet Hofmann den Bann brechen würde, damit hatten wohl auch die Wenigsten gerechnet. Nach einem schönen Pass von Lars Stindl tauchte Hofmann alleine vor dem Essener Torhüter Robin Heller auf - und scheiterte zunächst. „Mein erster Torschuss war eher mau, aber dafür saß der zweite Versuch“, sagte ein sichtlich zufriedener Hofmann nach dem Spiel. Da nur drei Minuten später Raffael nach feiner Kopfballablage von Thorgan Hazard das Spiel endgültig drehte, war der Wille der Gastgeber endgültig gebrochen.

Dieter Hecking zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, „auch wenn das auf den ersten Blick verwunderlich erscheinen mag.“ Die Moral seiner Mannschaft stimmte, auch der Wille war zu erkennen, sich gegen das drohende frühe Aus zu wehren. Doch liegt bis zum Pflichtspielauftakt am kommenden Sonntag gegen Köln auch noch Arbeit vor der Fohlenelf - insbesondere im letzten Drittel.

(Report Anzeigenblatt)