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Martinsfest in Büderich

Martinsfest in Büderich
Foto: snyGGG
Büderich. Sankt Martin wird auch in Büderich wieder durch die Stadt reiten. Am Sonntag, 11. November, ist es wieder so weit. Aktuell sind die Sammler unterwegs. Von Alexander Ruth

Singend ziehen Kinder durch die Straßen, ihre Laternen erhellen wunderbar den Abend. Auch in Büderich wird es in diesem Jahr wieder ein Martinsfest geben – und bereits jetzt laufen die traditionellen Vorbereitungen. Auch die ehrenamtlichen Sammler sind schon unterwegs: Noch bis zum 1. November findet in Büderich eine Haussammlung des Komitees statt. „Die Mitglieder des St. Martinskomitees bitten um Geldspenden, damit das Martinsfest wieder in alter Tradition gefeiert werden kann“, sagen die Verantwortlichen vom Büdericher Martinskomitee. Denn: „Das Martinsfest wird ausschließlich über Spenden finanziert – mit diesen werden die Tüten gefüllt, die Fackeln finanziert, die Kapellen bezahlt und vieles andere mehr.“ „Natürlich“ arbeiten auch viele andere ehrenamtliche Helfer mit. Und auch auf die ehrenamtliche Unterstützung von Schützen, Polizei, Freiwilliger Feuerwehr, Rotem Kreuz und vielen mehr kann sich das St. Martinskomitee wie immer verlassen.

Für die ganz Kleinen (von 2 Jahren bis Schulanfang) werden am Donnerstag, 11. Oktober, und am Donnerstag, 18. Oktober, im Verwaltungsgebäude der Stadt Meerbusch, Dr.-Franz-Schütz-Platz 1, in der Zeit von 9.30 bis 12.30 Uhr und von 15 bis 18 Uhr Martinsmarken ausgegeben. „Bitte Ausweis oder Stammbuch mitbringen.“ Mit den Märkchen können am 11. November im Anschluss an das Martinsfeuer die Tüten abholt werden. In den Kindergärten informieren entsprechende Aushänge.

Die diesjährige Fackelausstellung findet am Sonntag, 4. November, in der Brüder- Grimm-Schule, Büdericher Allee, von 16 bis 18.30 Uhr statt. Traditionell zieht Sankt Martin in Büderich am 11. November durch die Straßen. „Dieses Jahr fällt der Martinstag auf einen Sonntag.“ Der Martinszug wird ab 17 Uhr in der Büdericher Allee und auf der Theodor-Hellmich-Straße aufgestellt. Die Kinder der einzelnen Grundschulen ziehen gemeinsam in festgelegter Reihenfolge. Die Eltern der Kindergartenkinder bilden mit den Eltern mit Kinderwagen eine eigene Gruppe, die den Grundschulen folgt. Der Zug wird durch folgende Straßen ziehen:

Büdericher Allee – Theodor-Hellmich-Straße – Dorfstraße – Feldstraße – Alter Kirchweg-Mauritiusstraße- Poststraße – Am Fronhof – Brühler Weg – Büdericher Allee.

Auf der Rasenfläche an der Büdericher Allee wird nach Zugende das Martinsfeuer von Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr entzündet. Nach dem Eintreffen von St. Martin mit seinen Begleitern wird die Bettlerszene (Mantelteilung) gespielt. Nach dem Abbrennen des Feuers findet die Verteilung der Tüten gegen Abgabe der Martinsmarken im Foyer des Gebäudes „Dr.-Franz-Schütz-Platz 1“ statt.

Am Montag, 12. November, werden die Damen des Martinskomitees alle Senioren, die im vergangenen Jahr eine Tüte erhalten haben, nachbarschaftlich besuchen. Der demografischen Entwicklung folgend, kommen ab 2018 nur noch 80-jährige Mitbürgerinnen und Mitbürger neu hinzu. Laut einer aktuellen Studie des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung ist die Lebenserwartung in Deutschland seit Anfang der 1980er Jahre um bis zu neun Jahre gestiegen – die heutigen 80-Jährigen sind also die 75-Jährigen von gestern. „Wer aber in diesem Jahr seinen 75. Geburtstag feiert, sich schon auf seine Tüte freut und einen Besuch wünscht, möge sich bitte bei der Sammlerin auf seiner Straße oder beim Martinskomitee melden.“ Ganz wichtig: Wegen der Planung der Tüten muss die Meldung spätestens bis zum 20. Oktober erfolgen.

(StadtSpiegel)
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