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Löschzug bei 126 Einsätzen im Jahr 2017

Löschzug bei 126 Einsätzen im Jahr 2017
Stolz ist der Osterather Löschzug auf seinen Nachwuchs. Vor allem die Neuaufnahmen freut die Kameraden. FOTO: Löschzug Osterath
Osterath. Zufrieden blicken die Osterather Kameraden auf das Jahr 2017 zurück – und fühlen sich personell für die Zukunft gut gewappnet. Von Alexander Ruth

Jüngst veranstaltete der Löschzug Osterath der Freiwilligen Feuerwehr Meerbusch seine alljährliche Jahreshauptversammlung. Diverse Gäste aus Rat, Verwaltung, der Polizei und anderen Organisationen sowie die Führungsspitze der Feuerwehr Meerbusch waren der Einladung nach Osterath gefolgt.

Löschzugführer Peter Schramm eröffnete die Versammlung in den Räumlichkeiten der Nussschale in Osterath. „Die Gäste konnten sich davon überzeugen, dass der Stadtteil über eine personell gut aufgestellte Feuerwehr verfügt“, berichtet Lutz Meierherm vom Löschzug Osterath.

„Diverse Neuaufnahmen in der aktiven Mannschaft und der Jugendfeuerwehr sind zu verzeichnen.“

Der Löschzug wurde im Jahr 2017 zu 126 Einsätzen gerufen – eine erneute Steigerung zu den Vorjahren. „Erwähnenswert ist das Zugunglück im Dezember, einer der größten Einsätze der Feuerwehr Meerbusch.“ Ein Personenzug fuhr auf einen Güterzug auf – Die Folge waren über 100 Verletzte. „Hier zeigte sich, dass die Zusammenarbeit innerhalb der Feuerwehr Meerbusch und auch mit Wehren aus anderen Städten hervorragend funktioniert“, so Lutz Meierherm.

Außerdem wurde der Löschzug zu einem Gebäude- und mehreren PKW-Bränden alarmiert. Auch zu mehreren Verkehrsunfällen auf Autobahnen und Landstraßen wurden die freiwilligen Kräfte aus Osterath gerufen.

Damit alle Einsätze stets professionell, schnell und sicher erledigt werden können, müssen zudem zahlreiche Stunden in die Aus- und Fortbildung, sowie die Pflege der Technik investiert werden. „Darüber wurde in verschiedenen Vorträgen über die Geräteprüfung und -wartung, die Brandschutzerziehung in Kindergärten, die Maschinistenausbildung und die Hydranten- und Löschbrunnenprüfung berichtet.“

In diesem Jahr wurden auch wieder zahlreiche Beförderungen durchgeführt: Hierbei wurde Marcel Brachwitz zum Feuerwehrmannanwärter ernannt.

Erich Miller, Henning Römmler und Thomas Neunzig wurden zu Feuerwehrmännern und Niklas Coppel, Jonathan Freudenfeld, Andreas Neunzig, Stefanos Spanopoulos, Dominik Telders und Moritz Wozny zu Oberfeuerwehrmännern befördert. Florian Jaeschke freute sich über die Beförderung zum Unterbrandmeister.

(Report Anzeigenblatt)
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