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Zwischen Arbeit und Kunst

Osterath. „Kunst im Erwin-Heerich-Haus“ heißt der Titel einer Dauerausstellung, die jetzt, am Verwaltungsgebäude am Neusser Feldweg 4 in Osterath eröffnet wurde. Von Alexander Ruth

Zur Einführung sprachen Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage und Prof. Dr. Bernd Witthaus, Vorstandsvorsitzender der Kurt-Sandweg-Stiftung.

Das Haus aus dem Jahr 1906, vormals Städtische Erwin-Heerich-Grundschule, ist seit August Sitz der Bürgermeisterin und provisorisches Rathaus der Stadt Meerbusch. Sobald die Sanierung des Rathauses an der Dorfstraße abgeschlossen ist, wandert Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage mit ihrem Stab wieder zum Stammsitz nach Büderich zurück. In die Räume am Neusser Feldweg ziehen dann die Zentralen Dienste (SZD) der Stadtverwaltung ein.

Fest steht: Das markante Gebäude an der Meerbuscher Straße, Ecke Neusser Feldweg in Bovert soll fortan – unabhängig von den Nutzern – nicht nur Arbeitsplatz, sondern auch öffentlicher Ort der Kunst sein. „Insbesondere die großzügigen, hellen Flure und das Treppenhaus bieten sich geradezu dafür an“, so Angelika Mielke Westerlage. Die Dauerausstellung wurde vom Meerbuscher Kurator Bernd Meyer zusammengestellt. Zu sehen sind Werke von Erwin Heerich und Hans Paul Gestermann sowie Arbeiten aus den Beständen der Kurt-Sandweg-Stiftung und der Stadt Meerbusch.

Die Idee, Verwaltungsgebäude auch als Kunststätten zu nutzen, ist nicht neu. Im alten Osterather Rathaus an der Hochstraße sind bereits seit Februar 2017 Arbeiten der legendären Osterather Radiergemeinschaft um Holger Runge zu sehen.

(Report Anzeigenblatt)